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Ortsbeschreibung
Obereisenbach liegt
landschaftlich äußerst reizvoll in einem kleinen Tal
im Nordwestpfälzer Bergland im Landkreis Kusel.
Wenn man vom Glanbrücken im Glantal aus kommend die
Landstraße L 373 fährt, kommt man nach etwa 1,5 km
zur Abzweigung Richtung Obereisenbach es ist die Kreistrasse K 28, das
enge Tal ist links wie rechts von Wald eingeschlossen.
Nach weiteren 400 m erscheint ein Wohnhaus zur linken Seite, es war
früher eine Mühle und war bis zum 2. Weltkrieg in
Betrieb. Nun wird das Tal etwas breiter, Streuobstwiesen und Viehweiden
kommen zum Vorschein auf dem sich Kühe, etwas weiter Schafe
und Ziegen und auch Pferde tummeln. Der Friedhof befindet sich auf der
linken Seite und nach einer Kurve kommt das Dörfchen
Obereisenbach zum Vorschein. Ein schmuckes
Ortsbegrüßungschild lässt vermuten das
Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Geselligkeit hier keine
Fremdwörter sind. 4 Häuser am
Ortseingang, 19 Häuser im Ortskern sowie die
Bitschmühle ca. 400 m hinterm Ort mit insgesamt 69
Personen(Stand Mai 2006). Im Ort ist eine Glocke mit Funkzeituhr die um
12.oo Uhr mittags sowie 18.oo Uhr abends läutet, eine neu
errichtete Buswartehalle im Ortskern, ein Kinderspielplatz und
Bolzplatz Ausgangs des Dorfes, eine Grillhütte in
nordöstlicher Richtung etwa 200 m vom Dorf, sowie
Ruhebänke sind beliebte Ziele von Jung und Alt, die durch die
Bürgergemeinschaft Obereisenbach e.V. erst möglich
wurden. Insgesamt hat Obereisenbach
2 Straßen die "Ortsstraße" (K 28) und die
Straße "Im Eck" die beide als Durchfahrtsstraßen
enden. Alles Ringsrum eingepackt von Wald, ist was man unter dem Ort
Obereisenbach versteht. Wenn man die beiden Ortstraßen weiter
geht gelangt man durch Eichen- und Buchenwälder die nach etwa
3 km nordöstlicher Richtung zum Nachbarort Kirrweiler
führen. Richtung Norden grenzt die Gemarkung an den
Truppenübungsplatz Baumholder, die Belastung durch diesen
Nachbarn ist sehr gering, und wenn man es positiv sieht erstreckt sich
eine riesíge unverplante und weitesgehend naturbelassene
Landschaft an, mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren, die vielleicht
mal viele Gestaltungsmöglichkeiten zulassen.
Richtung Nordwesten gelangt
man über sehr gute Wanderwege nach etwa 4 km nach Niederalben.
Zwischen Obereisenbach und Niederalben befindet sich für diese
Gegend eine einzigartige Felslandschaft, der Mittagsfelsen beherbergt
unter Naturschutzstehende Blumen wie die Küchenschelle
(Pulsatilla vernalis). Richtung Westen befindet sich St.Julian, wo sich
in einer Ölmühle eine der letzten noch erhalten
Stempelpressen in Europa befinden sowie nordwestlich davon Eschenau.
(Zusammengestellt von Thomas Müller)
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